Leindotteröl

Was ist Leindotter?
Sehr oft wird Leindotter mit Lein verwechselt oder gleichgesetzt. Dabei handelt es sich um zwei vollkommen unterschiedliche Pflanzen. Leindotter erhielt wohl seinen Namen, weil er häufig auf Lein-Äckern vorkam und gelb blüht. Nach der Blüte bilden sich kleine Schoten, in denen die 1-2mm großen gelb-orangefarbenen Samen reifen.

Wie gewinnt man Leindotteröl und was macht es so besonders?
Die reifen Leindottersamen haben einen Ölgehalt von ca.35%. Wir gewinnen unser Leindotteröl durch Kaltpressung. Das Öl wird beim Pressvorgang nicht über 38°C erhitzt, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten. Leindotteröl hat einen hohen Vitamin E-Gehalt und einen Anteil von ca. 90% einfach- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese sind essentiell und müssen über die Nahrung aufgenommen werden, da der Körper sie nicht selbst bilden kann. Beim Leindotteröl liegt der Anteil an Omega-3-Fettsäuren bei fast 40%. Dagegen ist der Anteil an Omega-6-Fettsäuren relativ gering. Fettsäuren sind am Aufbau der Zellmembranen beteiligt und wirken Entzündungen entgegen. Leindotteröl kann auch äußerlich zur Hautpflege angewendet werden.

Wie verwende ich Leindotteröl in der Küche?
Frisches Leindotteröl hat eine kräftig goldene Farbe und schmeckt etwas erbsig mit einer leichten Schärfe. Um die wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten darf Leindotteröl nicht erhitzt werden. Es eignet es sich hervorragend zur Zubereitung von Salaten, Dips, Pestos und zum Verfeinern von Nudel- und Kartoffelgerichten.

Wie lagere ich Leindotteröl?
Frisch gepresstes Leindotteröl ist, kühl und dunkel gelagert, mindestens 6 Monate haltbar.